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4. Arbeitsbereich - Foyer Besprechungszentrum

Im Hof von Haus B grenzt direkt an das Eingangsfoyer das Besprechungszentrum an. Ein umlaufender, glasüberdachter Flur mit Foyer ermöglicht eine umlaufende Erschließung der Besprechungsräume und betont die Anmutung des freistehenden Baukörpers. Zwischen Besprechungsforum und Hof befindet sich das Foyer als ein sieben Meter hoher, fünf Meter tiefer und 35 Meter langer, gläserner Raum. Der Zugang erfolgt über das Eingangsfoyer im Gebäudeteil B3. Die Structural-Glazing-Fassade mit raumhohen Scheiben unterstreicht die gläserne Wirkung des Foyers. Die tragende Konstruktion wird auf innen liegende filigrane Stahlträger und Stahlstützen reduziert, die sich mit einem Abstand von 2,75 Metern an der Bestandsfassade orientieren. Die Träger spannen über die gesamte Raumtiefe, binden an den Kubus an. Der Boden des Foyers und des Flures besteht wie das Eingangsfoyer aus hellen Terrazzoflächen. Im Foyer ist loses Sitzmobiliar vorgesehen.

Das hier innenliegende Ziegelverblendmauerwerk der Bestandsfassade bildet die Außenwand des Flures beziehungsweise Foyers. Die Fassade des eingestellten Kubus besteht analog zu den übrigen Neubauten aus weißen Vertikallamellen. Der umlaufende Flur ist durch raumhohe Glastrennwände unterteilt, deren Türen im Betrieb offen stehen. Ein innenliegendes Brückenbauwerk verbindet das erste Obergeschoss des Gebäudeteils B1 mit der Regieebene des Besprechungszentrums. Flur und Foyer werden indirekt über Wand- und Bodeneinbauelemente beleuchtet. Bei dem Besprechungszentrum handelt es sich um eine Versammlungsstätte. Die Räume sind durch mobile Trennwände einzeln, zusammengelegt oder als großer Saal nutzbar.

Die gläserne Hülle um das Besprechungszentrum wirkt offen und transparent und ist lichtdurchflutet, sodass eine Trennung zwischen Innen und Außen optisch aufgehoben wird. Die künstlerischen Interventionen werden von außen sichtbar sein und von den meisten Besuchenden und Beschäftigten des BKA zur Kenntnis genommen, da das Foyer an der Haupterschließungsachse liegt. Ein repräsentativer Ort sowohl durch seine Architektur als auch aufgrund seiner Funktion.

Als Arbeitsbereiche sind hier das Foyer des neu zu errichtenden Besprechungszentrums im Erdgeschoss mit großzügiger Glasfront nach Außen sowie als Option der umlaufende Bereich, die sogenannte Glasfuge, vorgesehen. Dieses Foyer des Besprechungszentrums wurde aufgrund der hohen Öffentlichkeitswirksamkeit für die Realisierung der Kunst am Bau ausgewählt. Das Foyer des Besprechungszentrums ist ein Ort der Kommunikation und des Austausches. Hier werden Tagungen und Besprechungen durchgeführt. Die Kommunikation und der Austausch werden diesen Ort daher in einer besonderen Art und Weise prägen und deren Funktion künftig bestimmen. Die Auftraggeberin sucht hier nach einer gestalterischen Lösung, die sich idealerweise über den gesamten Bereich erstreckt und diesen künstlerisch akzentuiert. Als Form der künstlerischen Intervention sind daher Arbeiten im Luftraum oder eine Lichtinstallation möglich. Darüber hinaus steht der umlaufende Bereich, die sogenannte Glasfuge – für diese künstlerische Intervention zur Verfügung. Die Glasfassade kann nicht bespielt werden. 

1. Preis Zick-Zack von Cécile Dupaquier 

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2. Preis The Cloud von Sabine Straub

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Künstlerische Anerkennung
Schwund von L+S (Lutz-Rainer Müller & Stian Ådlandsvik)

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